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Gastlehrerin aus Georgien

Georgische Lehrerin in Gotha

Was macht eine georgische Lehrerin an der Arnoldischule? Eigentlich unterrichte ich ja in Tbilissi in der 195. öffentlichen Schule Deutsch. Um  meine Deutschkenntnisse anzuwenden und das Leben in Deutschland kennen zu lernen, ermöglichte mir der Pädagogische Austauschdienst Bonn ein Hospitationspraktikum in Thüringen. Für drei Wochen nehme ich am Unterricht und an vielen  schulischen Veranstaltungen der Arnoldischule teil, um Erfahrungen für die eigene Praxis des Unterrichtens zu sammeln.

 Meine Gastschule gefällt mir sehr, weil hier sehr kluge und nette Leute arbeiten, die  pünktlich sind und ihre Arbeit lieben. Hier wissen die Kinder, dass sie lernen sollen - und sie tun dies meist mit großem Spaß.

An „meinem“ Gothaer Gymnasium gefällt mir besonders, dass die Lehrer während des Unterrichts viele unterschiedliche Methoden verwenden, um den Kindern mehr und mehr Wissen zu vermitteln. Man sagt bei uns: „Wie die Motivation ist, so ist auch die Reaktion der Kinder.“

 Ich wohne bei der  Familie Rohbock in Seebergen, die sehr freundlich und gastfreundlich ist. Bei Rohbocks fühle ich mich wie zu Hause. Am Wochenende habe ich mit ihnen die Wartburg in Eisenach und die weltberühmte Stadt Weimar gesehen.

Ich fahre voller neuer Erfahrungen, glücklich und zufrieden nach Hause, weil ich die Möglichkeit hatte, in der Stadt Gotha und an der Arnoldischule einen kleinen Teil meines Lebens zu verbringen. Zum  Schluss noch eine Bemerkung: Wenn man mich in Zukunft fragt, wo ich meinen nächsten Hospitationsaufenthalt verbringen möchte, werde ich immer sagen: „In Gotha, an der Arnoldischule.“

Eka Gambaschidse

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