Eine brei­te Viel­falt von The­men bei den Kol­lo­qui­en der ers­ten Staf­fel gab es an der Arnol­di­schu­le in die­sem Dezem­ber. Der Pro­zess des Alterns, gesun­der Schlaf, die Wir­kung des Kaf­fees, Wer­bung, der Mond als Beglei­ter der Erde, Baum­kro­nen­pfa­de, die Mari­ne der Bun­des­wehr, Gene­tik, der Stahl­gi­gant Thys­sen­Krupp, Pro­gram­mier­spra­che und Com­pi­ler, die Fir­men Adi­das und Puma waren Prä­sen­ta­ti­ons­in­hal­te, wel­che den Prü­fungs­kom­mis­sio­nen und der Zuhö­rer­schaft aus über­wie­gend Elft­kläss­lern dar­ge­bo­ten wur­den.

Die Schü­le­rin­nen Kris­ti­na Brau­er, Char­lot­te Jun­ker, Mela­nie Dörf­ler und Lea Boros beschäf­tig­ten sich mit dem, was uns Men­schen eigent­lich aus­macht – den Genen. Im Rah­men ihres The­mas „Gene­tik macht’s mög­lich – Von der Ent­de­ckung der DNA bis zur Gen­tech­nik“ gaben die Schü­le­rin­nen einen Über­blick über die Bedeu­tung sowie über mög­li­che Ver­än­de­run­gen des Erb­ma­te­ri­als, z.B. im Hin­blick auf die evo­lu­tio­nä­re Ent­wick­lung des Men­schen. Wäh­rend der Prä­sen­ta­ti­on erklär­ten die Schü­le­rin­nen u.a. aktu­el­le gen­tech­ni­sche Ver­fah­ren, wie bei­spiels­wei­se die Gen­sche­re. Doch trotz der fas­zi­nie­ren­den Fort­schrit­te in der Gen­tech­nik soll­te die mora­li­sche Ver­ant­wor­tung der Wis­sen­schaft­ler nicht ver­ges­sen wer­den.

                           

In der Prä­sen­ta­ti­on von Loui­sa Koschig, Lea-Jas­min Berndt und Gina Erbach wur­de zum The­ma „Gesun­der Schlaf“ mit so man­chem Vor­ur­teil auf­ge­räumt: Dem­nach braucht man mit zuneh­men­den Alter nicht weni­ger Schlaf, Power­naps am Nach­mit­tag kön­nen nicht wirk­lich ein Schlaf­de­fi­zit abbau­en und har­te Matrat­zen sind nicht ein All­heil­mit­tel gegen Rücken­schmer­zen. Wahr ist hin­ge­gen, dass Frau­en ins­ge­samt tat­säch­lich etwas schlech­ter schla­fen als Män­ner, Schicht­ar­beit Ein­fluss auf die Lebens­er­war­tung hat und nur die Möbel aus Natur­holz einen erhol­sa­men Schlaf för­dern. Die ange­neh­me Wir­kung des Geruchs der Zir­ben­kie­fer konn­te jeder Zuhö­rer im Raum deut­lich wahr­neh­men.

Johan­na All­städt, Nata­lie Eis, Car­los Fen­der und Rabea Michel stell­ten in ihrem Bei­trag „Kaf­fee die­se Boh­ne ist nicht ohne“ nicht nur die Geschich­te des Kaf­fee­ge­nus­ses dar, son­dern beleuch­te­ten auch Aspek­te wie die Erkenn­bar­keit hoch­wer­ti­ger Kaf­fee­sor­ten, die Wir­kun­gen des Kaf­fees, die Fol­gen der Mono­kul­tu­ren auf die pro­du­zie­ren­den Län­der und das The­ma Fairtra­de.

Das Semi­nar­fach bie­tet den Arnol­dia­nern eine gute Chan­ce, lang­fris­tig die Durch­schnitts­no­te im Abitur zu ver­bes­sern oder das Abitur über­haupt zu sichern. Mit dem Semi­nar­fach ent­wi­ckeln die Schü­le­rin­nen und Schü­ler zudem vie­le Kom­pe­ten­zen, die ihre Stu­dier­fä­hig­keit erhöht.

Cle­mens Fes­tag
Schul­lei­ter

19.12.2018