Wäre unser Schul­stif­ter am Mor­gen des 25. Novem­bers den Fuß­weg zwi­schen dem Ein­kaufs­zen­trum am Ber­tha-von-Sutt­ner-Platz und der Arnol­di­schu­le ent­lang­spa­ziert, er hät­te sei­ne hel­le Freu­de gehabt an dem, was dort zu sehen war: Schü­le­rin­nen und Schü­ler der Klas­se 5/3, wel­che sich dort völ­lig frei­wil­lig der üblen Ver­schmut­zun­gen durch acht­los weg­ge­wor­fe­nen Müll annah­men! Mit sogar eigens mit­ge­brach­ten Hand­schu­hen und Greif­zan­gen bewaff­net waren die jun­gen Arnol­dia­ne­rin­nen und Arnol­dia­ner sich nicht zu scha­de, eine  Schlacht zu füh­ren, wel­che sie nie­mals hät­ten füh­ren müs­sen: Eine Schlacht gegen aller­lei Tüten, Papier­chen und Fla­schen. Als End­geg­ner galt es gar einen alten, schmie­rig-glit­schi­gen Auto­rei­fen (!) zu bezwin­gen! Doch durch die flei­ßi­gen Hän­de waren bald statt­li­che 10 Kilo­gramm Müll besiegt – den Auto­rei­fen nicht ein­mal mit­ge­rech­net – und die Schlacht gewon­nen.   

Die Schü­le­rin­nen und Schü­ler mach­ten sich damit nicht nur zu Hel­den des All­tags, son­dern sie gaben auch ein glän­zen­des Vor­bild dafür, wie der Kampf für Umwelt und Kli­ma kon­kret und effek­tiv wer­den kann. Mögen doch sol­che Aktio­nen an den Frei­ta­gen in (für) Zukunft ein­mal nach­ge­ahmt wer­den –

 

(L. Arenz, Klas­sen­lei­ter 5/3)